GalerieGalerieAnna Bogouchevskaia

Anna Bogouchevskaia

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Wassertopfen Motiv 9, Aluminiumguss 2018

Retrospektive, Fallen Falls

Ausstellung in der Kunsthalle Rostock vom 17.12.2023 – 10.03.2024

Anna Bogouchevskaias Bildhauerei ist geopolitischer Umgang mit Themen an der Schnittstelle von Figuration zur Abstraktion. Es ist die erste Überblicksausstellung der deutsch-russischen Bildhauerin in Deutschland, die auch ihr Frühwerk in der Auseinandersetzung mit den Werken des französisch-russischen Künstlers Marc Chagall (1887-1985) vorstellt. Bogouchevskaia ist Urenkelin des deutschen Philosophen Karl Marx. Ihre Familie war einst durch ihren Ur-Großvater, der zur selben Zeit Rabbiner in Peskowatik, der früheren Kleinstadt Witebsk in Weißsrussland an der Grenze zu Russland war, stets mit Chagall und seiner Frau verbunden gewesen. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs übersiedelte die Künstlerin nach Berlin, wobei ihr Übergang zum Mittelbau ihres künstlerischen Werkes sich zunehmend in ihrer Skulptur den Naturphänomenen zuwendet, wie etwa dem verbindenden Element des Wassers in seinen unterschiedlichen Aggregatzuständen und Erscheinungsformen. Ihr aktueller Werkblock zeigt durch den französischen Dokumentarfilm „Microcosmos“ (1996) inspiriert, zunehmend Skulpturen von makroskopisch vergrößerten Wassertropfen. In der Ausstellung wird erstmals ihr Werkblock „Fallen Falls“ als Beschäftigung mit dem Klimawandel gezeigt. Weltweit verschwindende Wasserfälle und die Flüchtigkeit des Elements Wasser übersetzt sie in ihre Skulpturensprache und diese in Bronze. Flüchtige Momente und Naturphänomene der Ostseelandschaft durch u.a. Blumenblüten, Nebel, Schnee und Wolken durchsetzen thematisch ihr Werk und öffnen in rund 50 Skulpturen, persönlichen Gegenständen sowie zahlreichen Fotos und Zeichnungen in fünf thematischen Räumen dem Besucher der Ausstellung einen Blick auf Flora und Fauna, der die Abstraktion im Sinne eines Neuen Post-Impressionismus aufleben lässt und in einer partiellen Gegenüberstellung mit Werken der Sammlung der Kunsthalle Verblüffendes zutage treten lässt. Anna Bogouchevskaia, 1966 in Moskau geboren, wuchs in einer Bildhauerfamilie auf. Dadurch wurde sie früh zu einem Teil der künstlerischen Elite Moskaus. Mit bereits neun Jahren beginnt sie ihre Kunstausbildung an der Moskauer Zentralen Kunstschule und studierte anschließend Bildhauerei am Moskauer Kunstinstitut Surikow. Mit einem Stipendium an der russischen Kunstakademie wurde sie zur Meisterschülerin des bedeutenden Wladimir Jefimowitsch Zigal (1917-2013). Ihre Werke befinden sich heute in zahlreichen Museumssammlungen wie u.a. der Tretjakow Galerie.

New Works (2020 – 2021)

Der Nebel, Neusilberguss 2020 50 x 20 x 70 cm
Der Winterwald, Neusilberguss 2020 50 x 50 x 40 cm
Schneetau, Neusilberguss 2020 50 x 65 x 30 cm
Wasserfall, Neusilberguss 2020 / 68 x 40 x 20 cm
Die Wolke, Neusilberguss 2020 60 x 20 x 50 cm

Moving Waters (2016 – 2018)

Zur Ausstellung: Moving Waters

Wassertropfen Motiv 8, Aluminiumguss 2018
Wassertropfen Motiv 7, Aluminiumguss 2018
Wassertropfen Motiv A (4-teilig), Aluminiumguss 2018
Wassertropfen Motiv 11, Aluminiumguss 2018
Wassertropfen Motiv 10, Aluminiumguss 2018
Wassertopfen Motiv 9, Aluminiumguss 2018
Wassertopfen Motiv 6, Aluminiumguss 2018

Kinderspiele (2006 – 2008)

Der Schwimmer, Bronzeguß von 2006
Frau auf der Luftmatratze, Bronzeguß von 2006
Stelzenläuferin, Bronzeguß 2010
Stelzenläufer, Bronzeguß 2010
Im Atelier von Anna Bogouchevskaia
Im Atelier von Anna Bogouchevskaia
Im Atelier von Anna Bogouchevskaia
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